Mittwoch, 28. November 2012

Humor

"Drei Dinge helfen die Mühseligkeiten des Lebens zu ertragen: 
Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen"
(Immanuel Kant)

An alle Mütter, die das Gefühl haben, der Kräftetank sei leer: Sucht Euch Unterstützung und haltet durch, es wird besser!

Montag, 20. August 2012

Lucia hat Spaß

 Lucia ist schon 2 Jahre alt und auf den Fotos, die ihre Mama mir geschickt hat, sieht sie genau so strahlend aus, wie ich sie als Baby in Erinnerung habe!
Hier ist sie in der Sommerfrische auf Rügen und baut mit ihrem Papa Schlösser. So gehört es sich auch für eine Prinzessin :-) !
Danke, Andrea, für die Fotos und deine Nachrichten. Es ist schön, dass wir immer noch Kontakt haben. 

Samstag, 9. Juni 2012

Frisch vom Feld

 Auf unserem ca. 200 qm großen Feld beginnen nun all die leckeren Sachen zu wachsen. Die QueenMum - Königinnen dürfen sich wie jedes Jahr auf erntefrische Zutaten, garantiert biologischer Herkunft, freuen!

 Ganz frische, leckere Erdbeeren. Das ist Frühling PUR! :-)


 Hier wachsen Erbsen. Die sind für stillfreundliche Kost weniger geeignet, aber meine Familie und ich lieben das Gemüse und außerdem macht das "Pulen" so viel Spaß.


 Dafür haben wir hier einen der Klassiker für Königinnen-Kost: Fenchel! Besonders lecker als Fenchel-Tomaten Gratin mit Parmesanhaube.


 Nicht zu vergessen die Kartoffel! Unsere letzte Ernte hat uns den ganzen Winter durch versorgt.


 Hier gedeihen Physalis, Paprika, Mais und Zucchini. Außerdem freuen wir uns noch auf Mangold, Kürbis, Tomaten, viele verschiedene Kräuter und Heilpflanzen, sowie Stachelbeeren, Johannisbeeren, Pflaumen, Kirschen ...


Und an diesen kleinen Pflänzchen werden bald dicke Rote Beete hängen, die ich soooo gerne esse, seit ich weiß, wie sie frisch schmeckt. Früher kannte ich das Gemüse nur aus dem Glas. Geht gar nicht! :-)

Mittwoch, 30. Mai 2012

Offener Brief einer Königin


Das ist Jasper. Seine Mama betreute ich im Februar und März in einer Zeit, über die sie jetzt in einem offenen Brief berichtet. (Wie es Liane ging, habe ich hier geschrieben) Ich darf ihn hier veröffentlichen und danke für die Ehrlichkeit.

Liane schreibt:

"Nachdem ich Anfang Januar unseren kleinen Sohn Jasper auf die Welt gebracht habe, waren die ersten Minuten, Stunden und Tage leider ganz und gar nicht so glücklich wie ich sie mir immer vorgestellt hatte. Unser Sohn wurde nach sieben Stunden Geburt mit einer Saugglocke auf die Welt geholt, weil seine Kräfte zu sehr nachließen. Als er dann da war, und dass ging
dann ja sehr sehr schnell, war er sehr sehr dünn. Ich hatte mir immer ein dickes kleines Baby in meinen Armen vorgestellt. Nein Jasper war das absolute Gegenteil. Ich fand ihn zu zerbrechlich, zu dünn, und der Kopf, verformt von der Saugglocke und die Nabelschnur gleich doppelt um den Hals gewickelt! So hatte ich mir den schönsten Augenblick in meinem Leben nicht und niemals vorgestellt!
Jetzt war er da und wir konnten die Augen nicht von ihm lassen, aber dieses Glücksgefühl, eine Mutter zu sein, ein Baby im Arm zu halten, die Geburt vollbracht zu haben und von fort an eine Familie zu sein ließ auf sich warten, und zwar sehr lange!
In den ersten Tagen hätte man gerne Zeit für sich. Der Körper fühlt sich neu an nach der
Geburt, plötzlich ist der Bauch verschwunden, niemand trampelt von innen, man ist geschwächt und müde. Aber es gibt keine Zeit, weil man die Augen nicht von dem unfassbaren kleinen Baby lassen kann. stillt oder selber Essen aufnimmt, denn der Appetit ist grenzenlos.
Aber das Glücksgefühl ließ auf sich warten!
In den ersten Tagen übernahm Jaspers Vater komplett die Versorgung. Meine und die unseres Sohnes. Der war so schwach und klein, dass er an Tag zwei beinahe an einer Ladung Schleim (Fruchtwasser) erstickt wäre.
Ich fühlte mich täglich hilfloser und distanzierte mich mehr und mehr von meinem Baby ohne dies zu wollen , bis zu dem Tag an dem ich Angst vor Jasper bekam!
Obwohl es sich ankündigte, kam das Gefühl plötzlich- " Das geht nicht, ich kann das nicht, ich schaffe das nicht, ich habe Angst"
Am gleichen Abend noch suchten wir Hilfe in der Notaufnahme im Krankenhaus. Der Arzt nahm mir die Angst, schickte mich mit einem leichten Beruhigungsmittel und der Aufgabe möglichst viel zu schlafen nach Hause. Bereits nach drei Tagen ging es mir körperlich und geistig viel besser, aber ein Teil meiner Angst oder Unsicherheit blieb. Uns wurde empfohlen
eine Familienhilfe in Anspruch zu nehmen. Ich lehnte direkt ab, da mir der Gedanke, jemand Fremdes würde in unserer Wohnung herumputzen sehr absurd vor kam.
Zu diesem Zeitpunkt wurde mir dann Nina ans Herz gelegt.
Nach reiflicher Überlegung rief ich also an, aber nur weil mir versichert wurde, dass ich mich auf keinen zweiten Besuch einlassen muss, wenn ich die Hilfe sonderbar finde.
 

Nach unserem ersten Telefonat hatte ich bereits ein gutes Gefühl, denn du hast mir versichert, nicht zu putzen. Super, denn du sagtest du würdest mir helfen die Wünsche und Bedürfnisse unseres kleinen Babys einfacher zu verstehen.

Vom ersten Besuch an habe ich gemerkt wie gut es mir tat einfach all meine Sorgen heraussprudeln zu lassen. Ein offenes und verständnisvolles Ohr zu finden. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt schämen müssen, da du mir klar machen konntest dass es auch andere Mütter mit gleichen Problemen gibt.
Du hast mir klar gemacht, dass egal wie klein unser Sohn ist, er sehr gut zeigen kann was er möchte oder nicht, eine Fähigkeit, die ich einem Säugling nicht zugetraut hatte.
Nach jedem deiner Besuche fühlte ich mich sicherer, ich begann endlich das Wunder mit unserem Sohn zu leben!
Bis heute profitiere ich von der Ruhe mit der du uns gezeigt hast genau zu schauen und zu hören was unser Baby uns sagen möchte.
Wir haben gelernt unser Baby " zu Hören und zu Sehen"
Ich denke das ist ein Grund weshalb wir einen sehr ausgeglichenen und glücklichen Sohn haben!
Du hast meinen Blickwinkel auf unseren Sohn in ein sonniges Licht gerückt, zu einem Zeitpunkt wo viele dunkle Wolken das Licht schluckten. Danke! Du bist in unser Leben gekommen und wir haben dich für die kurze Zeit in unseren vier
Wänden nie als störend empfunden."







Danke, Liane, für deinen Mut, so offen über eure Situation nach der Geburt zu sprechen. Ich freue mich, dass du meine Hilfe annehmen konntest und schlussendlich hat Jasper selbst euch genau gesagt, wie es ihm geht und was er von euch braucht. Mit viel Humor, Herzenswärme und einer guten Portion Selbstbewusstsein geht ihr nun mit eurem Kind durchs Leben! Genießt den Sommer - ich freue mich auf ein Wiedersehen.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Avine und Jalke

Jalke, 3 Jahre alt, mit seiner kleinen Schwester Avine. Über Avine habe ich schon berichtet. Inzwischen ist sie 7 Monate alt. Wie mir die Mama der beiden schreibt, haben Bruder und Schwester viel Spaß miteinander. Jalke ist stolz drauf der Große zu sein und Avine hat viel zu Lachen! 
 Avine geht in eine Kita, ihre Mama arbeitet wieder und ist zum Stillen immer in die Kita gefahren. Mittlerweile gibt es Mittagsbrei und das bringt ein bisschen mehr Freiraum. Ein gutes Beispiel dafür, dass Mutterschaft und Beruf miteinander vereinbar sein können, einen familienfreundlichen Arbeitgeber vorausgesetzt.
 Dieses Foto strahlt so viel Zufriedenheit und Freude aus. Trotz Schlafmangel und der "Doppelbelastung" zwei Kindern gerecht zu werden und noch eine Partnerschaft zu gestalten. Mit Humor, Selbstfürsorge und Respekt für das Miteinander schafft man ganz viel! Bald fährt die ganze Familie nach Sizilien. Ich wünsche euch eine sonnige Zeit, mit viel Grillengezirpe, Enstpannung im Halbschatten eines Orangenbaumes und Spaß im Meer. Falls ihr noch ein "Kindermädchen" braucht - call me! :-)

Dienstag, 10. April 2012

Liebe auf den fünften Blick

"Königin" Liane hat mir erlaubt, über ihr Kennenlernen von Jasper, ihrem ersten Kind, zu schreiben.
Als mich Liane das erste Mal anrief, war Jasper grade mal zwei Wochen alt und Liane ein Hauch ihrer selbst. Ein ganz dünnes Stimmchen bat mich um Hilfe. Sie spürte, dass etwas nicht stimmte, ich wurde ihr empfohlen. Unsicherheit, Sorgen, Traurigkeit, Kraftlosigkeit, Hilflosigkeit - all das schwang in ihrer Stimme mit.
Was hatte Lianes Leben so aus der Bahn geworfen? Sie hatte ein gesundes Kind geboren; sollte sie da nicht überglücklich sein? Ja, das ist immernoch das Bild in unserer Gesellschaft von der seelig lächelnden Mutter mit dem schlafenden Baby im Arm. Alles schön in Ordnung.
NEIN. Liane hatte eine traumatische Geburt erlebt, ihr kleines Baby war nicht "normgerecht", sie hörte Sätze wie: "der ist aber zierlich!" und schon war die Bühne eröffnet für alle zweifelnden Dämonen: vielleicht meinen sie auch: "der ist nicht gesund?????" DOCH. Jasper ist von Geburt an ein gesunder kleiner Kerl. Er war zierlich, aber Liane ist es auch :-)
Wenn ein Baby geboren wird, dann bringt es in seinem Gepäck auch immer ein Vergrößerungslas mit, durch welches die Mutter oft auf sich selbst, auf unverarbeitete Dinge aus ihrem Leben, auf ihre frühen zwischenmenschlichen Beziehungen zurückgeworfen wird. Wenn dann noch Angst und Sorgen mitschwingen, dazu noch eine Portion Erschöpfung und Schlafmangel, sowie Unsicherheit (Stillen, Windeln, Pipapo), findet sich die optimale Mischung aus der eine Wochenbettdepression entstehen kann.
Liane konnte Jasper nicht halten, nicht in den Arm nehmen, sie fürchtete sich vor seiner Zerbrechlichkeit, sie konnte sein kleines verzerrtes Gesichtchen nicht ansehen, wenn er schrie. Ihr Partner stand hilflos daneben.
Was konnte in dieser Situation helfen?

Jasper im Alter von 9 Wochen. Ein hübscher, gesunder, kräftiger Junge, der sehr viel erzählt und seine Eltern mindestens zehn Mal am Tag zum Lachen bringt!
Wie hat Liane es geschafft, Jasper zu lieben?
Durch ihre Offenheit, dadurch, dass sie zugeben konnte: "Ich fand mein Kind nach der Geburt hässlich". Auf so einen Satz reagieren Viele schockiert. Das eigene Kind ist doch immer das hübscheste, oder nicht? Eine Mutter MUSS ihr Kind doch lieben. "Nichts muss, vieles darf!" hat meine Entspannungslehrerin immer gesagt. Muss erzeugt Druck und Stress. Offenheit lädt ein. In Lianes Fall durfte Humor eintreten und als sie es schaffte, mit anderen Menschen über ihr "hässliches" Kind zu lachen, konnte sie es annehmen.
Heute ist Jasper ein zuckersüßer Junge. Er hat das Zerbrechliche verloren, Liane hat zu ihrer Kraft und Freude zurückgefunden und erlebt Höhen und Tiefen als Mutter ohne Angst.

Na, Jasper - gut geschlafen?

Na klar! Und jetzt gehts raus in die Welt. Deine Mama nimmt dich mit.
Danke, Liane, für dein Vertrauen. Du, dein Mann und dein Sohn, ihr seid so ein humorvolles, lebensfrohes Trio! Ich freue mich, dich kennengelernt zu haben.
Heute entdeckte ich übrigens einen passenden, guten Artikel über Wochenbettdepressionen in der FAZ. Hier ist der LINK.