Sonntag, 13. September 2009

Vergiss die eigenen Bedürfnisse nicht

Beim Aufräumen habe ich grade das kleine Büchlein "Vom wahren Glück" von Anselm Grün gefunden und spontan auf einer Seite aufgeschlagen. Anselm Grün schreibt über die eigenen Bedürfnisse von Müttern und wie leicht diese in Vergessenheit geraten. Wie wahr!!!
Deswegen, Frau Königin: wie klein dein Baby sein mag, nimm dir Zeit für etwas, das nur für DICH gut ist und bei dem dich niemand stört!

"Die Mutter identifiziert sich oft so sehr mit der Mutterrolle, dass sie die eigenen Bedürfnisse und die anderen Aspekte ihres Frauseins vergisst. Erst wenn sich die Mutter erlaubt, auch eigene Bedürfnisse zu leben, dann ist sie auch fähig, die Tochter zu nähren, d.h. ihr das zu geben, was sie braucht. Die Mutter, die um ihre eigenen Bedürfnisse weiß, kann sich auch von ihnen distanzieren, wenn es nötig ist. Sie kann frei mit ihren Bedürfnissen umgehen. Sie kann sie leben, aber auch darauf verzichten. Diese innere Freiheit bewahrt sie davor, ihre Bedürfnisse mit den Bedürfnissen der Tochter oder des Sohnes zu vermischen."

Eine schöne Woche wünsche ich allen Leserinnen und Lesern :-)

Mittwoch, 9. September 2009

Geburtsanzeige auf italienisch

In meinem Urlaub in der Toskana habe ich diese Schleifchen an den Haustüren gesehen. Es gibt sie logischerweise auch in hellblau und sie signalisieren: Hier leben stolze Eltern!
Auf typisch italienisch-kitschige Art zeigt sich hier die Freude über ein Baby nach außen in die Gesellschaft und wer will, kann sich einfach mitfreuen. Aus Deutschland kenne ich nur die - hauptsächlich in ländlichen Gegenden - gespannte Wäscheleine mit Babysachen am Haus, die eine Art Willkommensgruß für die neugeborenen Eltern sein soll.

Im weitgehend anonymen Großstadtleben sorgen sich Eltern hingegen eher mal um die Nachtruhe der Nachbarn und informieren vorsichtshalber schon vor dem Geburtstermin die Mitbewohner, dass in Kürze mit Babygeräuschen zu rechnen sei. Nur keinen stören, lautet die Devise! Wenn Frau jedoch "Glück" hat, konnte der übernächtigte Partner noch schnell einen Willkommensgruß an die Wohnungstüre hängen oder womöglich gibt es Freunde, die etwas vorbereitet haben, aber woher wissen die Nachbarn, die Leute im Kiez oder neugierige Bekannte, ob und wem "ein Kind geboren wurde"?

Warum hängen wir keine großen Schleifen an die Türen unserer Freunde, Verwandten, Nachbarn, auf denen Jeder lesen kann, dass - wie an der Türe in Siena, CATE und CICCHIO am 11. August stolze Eltern der kleinen ANNA wurden? Ich jedenfalls habe mich sofort für Cate und Cicchio gefreut. Diese positive Energie kam bestimmt durch die dicke Holztüre durch :-)
Ich glaube, da muss QueenMum in die Produktion gehen. Das Design darf ruhig etwas weniger klassisch sein, denke ich.....
Auf dass sich mehr Freude verbreitet, wenn irgendwo ein Menschlein geboren wird :-)))