Montag, 23. Februar 2009

Doppeltes Glück für "Königin" Alex und "König" Andreas

Alex hatte es sich gewünscht und sie hat es geschafft: Am 12.2. brachte sie ihre Zwillinge aus eigener Kraft, ohne Kaiserschnitt im Helios-Klinikum in Buch zur Welt! Applaus!!!!! :-) auch für den Vater, der bei der Geburt dabei war.
Die beiden Prinzessinnen Theresia und Maria haben den Start in die Welt gut geschafft. Das Stillen klappt super und das sieht man auch an den samtigen Bäckchen:

Theresia, die Erstgeborene. Sie kam um 17:03 an und wog 2.210 Gramm.

Maria ließ sich nach der Ankunft von Theresia noch ein bisschen Zeit und "reiste" eine dreivierteil Stunde später an :-). Sie hatte mit 2.540 Gramm etwas mehr "Gepäck" mitgebracht.

Alex und Andreas, ich gratuliere euch beiden zu diesen Schätzen - mit den Mädels wird es euch nie langweilig werden :-))
Danke, Alex, dass ich dich begleiten darf. Deine Gelassenheit, Geduld und ruhige Kraft im Umgang mit deinen ersten Kindern ist bewundernswert.

Mehr als nur Massage

Wieder ist ein Babymassagekurs zu Ende gegangen, der nicht nur mir, sondern wie ich hoffe, auch den Müttern und ihren Babys Spaß gemacht hat. Für mich ist es immer schön zu beobachten, dass selbst Kinder, die zu Beginn unruhig auf die Massage und die ungewohnte Umgebung reagiert haben, zum Ende des Kurses richig entspannte Genießer werden.

Luisa liebt es kuschelig und von allen Seiten gut geschützt im Stillkissen zu liegen.

Auch Sophia braucht viel Begrenzung. Dann fühlt sie sich sicher und kann ganz entspannt ein "Pläuschchen" mit Mama halten!

Für Arne ist der Genuss perfekt, wenn er sich dabei das Fäustchen in den Mund stecken kann.

Timucin ist der "Älteste" in der Runde und dementsprechend schon ein wenig mehr an anderen Dingen interessiert. Fast schaffte er es sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen, was manchmal ein wenig Kreativität beim Massieren erforderte. Trotzdem hat er die Massage sehr genossen.

Der Kopf ist noch ganz schön schwer aber Luisa hält ihn schon prima. Gleichzeitig trainiert sie ihre Rückenmuskulatur. Das ist wichtig, wenn man irgendwann auch mal alleine sitzen will.

Auch mit Pinseln, Federn oder Seidentüchern "gestreichelt " zu werden ist ein wunderschönes Gefühl. Timucin hat einen Riesenspaß mit dem Seidentuch.....


"Mama was hast du denn da?"

.....während Sophia den Pinsel hochinteressant findet.
Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß beim Massieren

Dienstag, 17. Februar 2009

Jetzt aber RAUS!

Sonne und Schnee - juhee :-) Raus aus den Betten, packt euch und eure Kinder ein und fahrt raus an den Stadtrand, in irgendeinen Park, lauft durch den glitzernden Pulverschnee, haltet die Nasen in die Sonne und genießt das LICHT!

Winterwonderland

Mittwoch, 11. Februar 2009

Ein Tag im Bett

Das ist das Wetter heute, am 11. Februar 2009. Unzumutbar für einen Alltag ausserhalb des warmen Bettes, finde ich! Spontan fiel mir heute morgen um 7:30 Uhr, als ich meine Tochter zu Fuß zur Schule brachte, ein Nena-Song aus meiner Jugendzeit ein: "Ich bleib im Bett" - "... ich bleib zu Haus', ich bleib im Bett..... heute kann die Welt mal ne Runde ohne mich drehn..."
Ja, genau, das wärs jetzt. Mich ins Bett kuscheln, ne Kanne Tee und was zum Knabbern auf dem Nachtisch und mich in den Seiten meines Buches verlieren...

Ich lese grade "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. Ein Roman, der im Barcelona der 40er und 50er Jahre spielt. Tolle Sprache, spannende Geschichte. Joschka Fischer wollte "alles liegen lassen und die Nacht durch lesen". Kann ich verstehen.
Und Ihr da draußen? Was für ein Buch würdet Ihr heute gerne verschlingen, wenn ihr die Pflichten mal links liegen lassen könntet? Vielleicht bekomme ich hier noch einen tollen Buchtipp... also - traut Euch doch mal und schreibt im Kommentar, mit welchem Buch Ihr heute am liebsten im Bett bleiben würdet :-)

Träumen ist erlaubt. Und damit verabschiede ich mich in meinen Tag, der heute aus Yoga, Einkaufen, mich durch den Versicherungsdschungel kämpfen, kochen, Kind zum Klavierunterricht fahren, und vielem mehr bestehen wird. Und heute abend werde ich weiterlesen :-))

Montag, 2. Februar 2009

Das Baby verwöhnen

Was hat dieses Foto von Nora beim Filzen am Osterfest im Kloster Chorin 2005 mit dem Thema "Verwöhnen" zu tun?

"Verwöhnen" bedeutet, dass der andere mehr bekommt, als er braucht und mehr, als für ihn gut ist.
Auf die Bedürfnisse und Empfindungen des eigenen Kindes eingehen heißt nicht "verwöhnen", sondern "Empathie", Einfühlungsvermögen. Mit Zuneigung und Zärtlichkeit kann man ein Baby nie genug "verwöhnen". Ein geliebtes Baby lernt Urvertrauen in seine Welt zu bekommen. Mit Urvertrauen ausgestattet wird es ein selbständiges Menschenkind, das offen auf Situationen zugehen kann. Es wird mit den sogenannten "sozialen Kompetenzen" ausgestattet und kann sich einlassen. Zum Beispiel auf das Filzen mit anderen, fremden Kindern. Deswegen habe ich dieses Foto ausgewählt. Weil ich finde, dass es ein friedliches Miteinander ausstrahlt.

Viele Eltern haben Sorge, dass sie ihr Baby "verwöhnen" könnten, wenn sie es bei sich im Bett schlafen lassen. Sie befürchten, dass es sich an das Schlafen im Familienbett gewöhnen könnte. Es ist ein elemantares Bedürfnis des Neugeborenen, die Nähe seiner Mutter zu spüren und zu riechen. Häufiger - fast ständiger-Kontakt mit der Mutter gibt ihm das gute Gefühl, sicher und warm aufgehoben zu sein. Nun ist es nicht leicht, sich nach den körperlichen und seelischen Belastungen der Schwangerschaft und Geburt zu erholen, während man sich um einen Säugling kümmert, der keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht kennt.
Manche Frauen stehen lieber nachts auf, weil sie besser in einem Lieblingssessel stillen können und vielleicht auch den Partner, der am nächsten Morgen früh aufstehen muss, nicht stören wollen. Andere finden es leichter, nur das Baby an die Brust zu nehmen und dabei weiter schlafen zu können. Die Entscheidung ob mit der Geburt des Kindes ein "Familienbett" eingerichtet wird oder nicht, hängt von den Bedürfnissen der Eltern ab. Das Bedürfnis des Babys ist Nähe, Liebe, Hunger STILLEN. Diese elementare Zuwendung hat nichts mit "verwöhnen" oder "verhätscheln" zu tun und glücklicherweise wissen das inzwischen viele, viele Eltern, wie das eindeutige Ergebnis der kleinen Umfrage gezeigt hat:

90 Prozent der Antwortenden sind der Meinung, dass ein Baby, welches im Bett der Eltern schläft, nicht verwöhnt werden kann. Juhu!