Mittwoch, 23. Dezember 2009

24. Türchen, Heilig Abend

Das letzte Türchen des Adventskalenders öffnet sich heute. Als ich mich entschied, wieder einen Adventskalender in der TEATIME für meine Leserinnen zu machen, wusste ich nicht, was ich für Fotos nehmen könnte. Am 3. Tag fielen mir die Fotos ein, die ich im Sommerurlaub in Italien machte. In dem Skulpturengarten "Der Tarotgarten" der Künstlerin Niki de Saint Phalle vertiefte ich mich mit der Kamera in die Details und hätte am liebsten mehrere Tage dort verbracht, um alles auf mich wirken lassen zu können.
Der Tarotgarten ist ein einzigartiger Platz mit einer intensiven Wirkung. Er liegt in einem Olivenhain in der Nähe des Meeres, 60 km südlich der toskanischen Stadt Grosetto. Ich wollte unbedingt einen Ausflug dort hin machen, mein Freund war, ob der Temperaturen von 38 Grad Celsius, mäßig begeistert von der Vorstellung 2 Stunden im Auto zu verbringen, die Kinder wären viel lieber am Pool geblieben und die Hunde wurden mal wieder nicht gefragt :-). Als wir ankamen, war es fast Abend, das Licht war wundervoll weich, die Luft angenehm warm, die Kinder eroberten die Skulpturen, der Freund fühlte sich an Antonio Gaudi erinnert (kein Wunder, sein Parc Güel in Barcelona inspirierte Niki zu diesem Werk), die Hunde fanden Plätze im Schatten und ich war glücklich...
Wer mehr über den Park erfahren möchte kann sich auf der Homepage informieren und wer mal in die südliche Toskana fährt, der muss unbedingt einen Abstecher machen.

Zum Abschluss noch ein Foto der Skulptur für die Tarotkarte "Die Sonne", über die Niki de Saint Phalle so schön schreibt:
"Die Sonne ist die Lebensspenderin. Sie lässt alles wachsen. Eine Gottheit, die unseren Geist läutern kann. Ich entwarf die Sonne als Vogel, der jenen der indianischen und mexikanischen Legenden gleicht. Der Vogel ist das Geschöpf, das der Sonne am nächsten kommt."

Ich wünsche allen meinen Leserinnen ein gemütliches Weihnachtsfest und für 2010 vielSonne im Herzen, Zeit für Pausen, Lieblingssport, Lieblingsessen, Lieblingsfreunde, Genuss und Liebe.
Danke für euer Interesse an dieser Seite, an meiner Arbeit und an meine Kundinnen ein "Danke" dafür , dass ich euch begleiten durfte.

"Der Abend kommt von weit gegangen
durch den verschneiten leisen Tann.
Dann preßt er seine Winterwangen
an alle Fenster lauschend an.
Und stille wird ein jedes Haus;
Die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
nur innen horchen sie hinaus."
(Rainer Maria Rilke)

Montag, 23. November 2009

Herzlich Willkommen, Leonore und Gabriel

Diese zwei bezaubernden Menschlein hat nicht etwa der Storch hier so friedlich schlafend in den Korb gelegt. Nein, da hat die Mama der Beiden ihr Bestes gegeben, damit ihre beiden Kinder Leonore und Gabriel am 10.11.09 das Licht der Welt erblicken konnten. Obwohl die Schwangerschaft nicht grade ein "Kinderspiel" war und die Königin sich auch noch um ihre 18 Monate alte Tochter kümmerte, blieben die beiden Schätze lange genug geborgen in ihrer schützenden "Höhle" und heute, 13 Tage nach ihrer Ankunft, durfte ich sie beim Aufwachen fotografieren.

Die Erstgeborene: Leonore. Mir fällt spontan ein Lied von Stevie Wonder ein: "Isn't she lovely"?!

Recken und Strecken...

... den Wettbewerb im Grimassenschneiden gewinnen...

... aus tiefstem Herzen...

... Gääääääähhhhhnen. Herrlich! Ich könnte Neugeborenen stundenlang beim Leben zuschauen. Und was macht das Brüderchen?

Der träumt was Beglückendes :-) Ist das nicht süüüß? Ich kann die entzückten Ausrufe meiner Leserinnen beim Anblick dieser Fotos geradezu hören. :-)

Und streeecken...

... und mal ganz vorsichtig einen Blick in die Welt riskieren.

Na, da sieht er schon ganz wach aus. Kurz drauf bekam er schon das Beste, was es für Babys (neben ganz viel Liebe und Geborgenheit) gibt: Muttermilch! Die Königin macht das super und es ist eine Freude, ihr beim Stillen zuzusehen.
Meine herzlichen Glückwünsche auf diesem Wege nochmal an Königin und König zu diesen beiden Geschenken!

Montag, 16. November 2009

Ergebnis der Umfrage zum Thema Kaiserschnitt

Zu Beginn der neuen Woche gibt es in der TEATIME mal ein paar Zahlen.

Ich wollte wissen, wie meine Leserinnen zum Thema "Geplanter Kaiserschnitt" stehen und hier sind die Ergebnisse:
Von 11 Stimmen fallen
1 Stimme auf die Meinung, dass ein Kaiserschnitt die Angst vor der Geburt nimmt
3 Stimmen auf die These, dass ein geplanter Kaiserschnitt Gesundheitsrisiken verhindere
3 Stimmen auf die Meinung, dass dieser die Mutter-Kind-Beziehung störe
6 Stimmen meinen, dass ein geplanter Kaiserschnitt nicht sein muss.

Mich freut das Ergebnis, auch weil es sich entgegen dem Trend zeigt.
Laut statistischem Bundesamt steigt die Zahl der Kaiserschnitte nämlich. Waren es 1997 noch 18,5% der Geburten, zeigte die Zahl von 2007 einen Anstieg auf 29,3%! Von 664.000 Frauen, die im Krankenhaus entbunden haben, waren 195.000 Kaiserschnittentbindungen. Aus der Zahl geht nicht hervor, wieviele davon geplant waren.
Allerdings besagt eine Studie der Gmünder Ersatzkasse, dass nur zwei Prozent der Frauen einen Kaiserschnitt wünschen.

Interessant ist der Blick auf die Kaiserschnittrate bei Hausgeburten. Laut einer Studie, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, waren hier nur bei 3,7 Prozent der Geburten ein Kaiserschnitt nötig.

Die bisher größte Studie der Welt zum Thema geplanter Kaiserschnitt wurde von Schweizer Wissenschaftlern der Universität Genf zwischen 1982 und 2004 mit 56.549 Daten durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass bei einem geplanten Kaiserschnitt, der medizinisch nicht notwendig ist, das Risiko einer Totgeburt doppelt so hoch ist, wie bei einer Geburt mit Wehen. Dies hat hauptsächlich mit der Lungenreife der Babys zu tun.

Ein schockierendes Ergebnis, das mich persönlich in meiner Haltung bestätigt, die ich mit dem Titel eines Buches von Michel Odent umschreiben möchte:
"Es ist nicht egal, wie wir geboren werden"

Dienstag, 20. Oktober 2009

Essen lernen

Das ist Mascha, die jetzt schon 6 Monate alt ist!!! Und wie man sieht, hat sie Lust auf ESSEN! Nach der Still- und Trinkphase ist es nun Zeit für einen neuen Schritt. Mascha möchte essen lernen. Das ist eine spannende Phase für alle Eltern und wieder mal gilt es, einen eigenen Weg zu finden. Unbeeinflusst von wohlmeinenden Ratschlägen aus dem Familien- und Freundeskreis und vor allem der Babynahrungsmittelindustrie.
Jedes Baby ist einzigartig. Einzigartig auch in seinen Vorlieben, Abneigungen und in seinem Tempo.
Es gibt keine ernährungswissenschaftlichen Grundsätze, aus denen sich ein starrer Speiseplan ableiten ließe. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse geben genügend Spielraum für einen individuellen Speise- und Zeitplan.
Am wichtigsten ist, dass Eltern ihrem Baby zeigen, dass Essen etwas Lustvolles ist, es soll Spaß machen, Essen hält "Leib und Seele zusammen" und ist eben viel mehr als nur "Ernährung".

Königin Cindy hat mir diese zwei Fotos von Mascha geschickt und ich freue mich, dass ich sie hier zeigen darf, denn man sieht so schön, wie natürlich und sinnlich Mascha essen lernen darf:

Cindy gibt Mascha den Kürbisbrei mit ihrem Finger. Eine behutsame Möglichkeit des Fütterns, denn so ein Löffel ist hart und ungewohnt, aber die Finger kann Mascha ablecken und sich so ganz langsam an das neue Gefühl im Mund gewöhnen.
Grundsätzlich ist es empfehlenswert nicht vor dem 6. Monat mit fester Nahrung zu beginnen, da eindeutig erwiesen ist, dass ein zu früher Breikoststart zu Allergien führen kann. Mit drei Monaten ist das Immunsystem eines Babys noch unreif und die Darmschleimhaut noch durchlässig für größere Moleküle. Gelingt es dann großen Proteinbruchstücken (Eiweiße) aus der zusätzlichen Kost, die Darmwand zu passieren, steigt die Gefahr, dass das Kind eine Allergie entwickelt. WHO (World Health Organisation) und Unicef haben vor einigen Jahren ihre Richtlinien geändert und empfehlen jetzt, alle Kinder (statt wie früher bis zum vierten Monat) ein halbes Jahr voll zu stillen!
Das Baby zeigt von ganz alleine, wann es bereit dazu ist, essen zu lernen. Manchmal rudert es mit den Armen, wenn andere essen oder greift nach der Nahrung der Eltern und macht Kaubewegungen mit. Meine Tochter hat unser Abendessen geradezu mit ihren Augen verschlungen :-)
Für den Anfang eignen sich besonders gut gekochte Kartoffeln, Karotten, Zucchini oder auch eine weiche Banane, welche den Vorteil hat, dass man sie einfach nur zerquetschen muss.
Karotten- und Kürbisbrei enthalten viel Vitamin A und viele Babys mögen diese Breie, weil sie leicht süßlich schmecken. Damit der Körper das Vitamin A aufnehmen kann, sollte immer etwas Maiskeim- oder Rapsöl beigefügt werden. Bitte keine kaltgepressten Öle verwenden, die sind fürs Baby nicht bekömmlich, bzw. im ersten Lebensjahr sogar verboten!! Das Würzen des Breis ist nicht nötig, es verdirbt den Geschmack und belastet die Nieren!
Wichtig ist, dass man sich im Informationsdschungel nicht verunsichern lässt, sondern selbst ausprobiert.

Wer sich intensiver mit dem Thema Babyernährung beschäftigen will, dem möchte ich das Buch von Gabi Eugster, "Babyernährung gesund & richtig" empfehlen. Es vermittelt einen undogmatischen Umgang mit dem Thema, ist klar aufgebaut und enthält auch ein paar Rezepte. Außerdem wird in einem Kapitel auf besondere Situationen und Probleme eingegangen.

Der knallorangene Kürbis von Mascha hat mir heute auch Lust gemacht auf Kürbissuppe mit Ingwer und Orange - LECKER!!!
An dieser Stelle wünsche ich allen Leserinnen und Lesern viel Herbstgenuss :-)

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Fiocco Nascita - Geburtsanzeige auf italienisch

Das Ergebnis der letzten Umfrage war eindeutig: 100% sagten, eine Geburtsanzeige wie in Italien sei eine schöne Sache!
Der italienische Markt bietet eine große Vielfalt an allerliebsten, italienisch-kitschigen Schleifchen, Herzchen, Tierchen in rosa oder hellblau. Sehr gerne wird anscheinend auch eine Handarbeit angefertigt und ein Motiv gestickt - ich stelle mir die Nonna / Oma vor, wie sie vor ihrer Haustüre sitzt und für ihr Enkelkind ein Geburtskissen bestickt :-)

In Deutschland findet man sogenannte "Geburtstafeln", die von Störchen gelieferte Babys in Windeln und mit Schnuller zeigen.....

Die italienisch-romantische Version einer Geburtstafel. Ich gehe schwanger mit Ideen für diese Art von Geburtsanzeigen - mal sehen, wann das "Baby" geboren wird :-)

Sonntag, 13. September 2009

Vergiss die eigenen Bedürfnisse nicht

Beim Aufräumen habe ich grade das kleine Büchlein "Vom wahren Glück" von Anselm Grün gefunden und spontan auf einer Seite aufgeschlagen. Anselm Grün schreibt über die eigenen Bedürfnisse von Müttern und wie leicht diese in Vergessenheit geraten. Wie wahr!!!
Deswegen, Frau Königin: wie klein dein Baby sein mag, nimm dir Zeit für etwas, das nur für DICH gut ist und bei dem dich niemand stört!

"Die Mutter identifiziert sich oft so sehr mit der Mutterrolle, dass sie die eigenen Bedürfnisse und die anderen Aspekte ihres Frauseins vergisst. Erst wenn sich die Mutter erlaubt, auch eigene Bedürfnisse zu leben, dann ist sie auch fähig, die Tochter zu nähren, d.h. ihr das zu geben, was sie braucht. Die Mutter, die um ihre eigenen Bedürfnisse weiß, kann sich auch von ihnen distanzieren, wenn es nötig ist. Sie kann frei mit ihren Bedürfnissen umgehen. Sie kann sie leben, aber auch darauf verzichten. Diese innere Freiheit bewahrt sie davor, ihre Bedürfnisse mit den Bedürfnissen der Tochter oder des Sohnes zu vermischen."

Eine schöne Woche wünsche ich allen Leserinnen und Lesern :-)

Mittwoch, 9. September 2009

Geburtsanzeige auf italienisch

In meinem Urlaub in der Toskana habe ich diese Schleifchen an den Haustüren gesehen. Es gibt sie logischerweise auch in hellblau und sie signalisieren: Hier leben stolze Eltern!
Auf typisch italienisch-kitschige Art zeigt sich hier die Freude über ein Baby nach außen in die Gesellschaft und wer will, kann sich einfach mitfreuen. Aus Deutschland kenne ich nur die - hauptsächlich in ländlichen Gegenden - gespannte Wäscheleine mit Babysachen am Haus, die eine Art Willkommensgruß für die neugeborenen Eltern sein soll.

Im weitgehend anonymen Großstadtleben sorgen sich Eltern hingegen eher mal um die Nachtruhe der Nachbarn und informieren vorsichtshalber schon vor dem Geburtstermin die Mitbewohner, dass in Kürze mit Babygeräuschen zu rechnen sei. Nur keinen stören, lautet die Devise! Wenn Frau jedoch "Glück" hat, konnte der übernächtigte Partner noch schnell einen Willkommensgruß an die Wohnungstüre hängen oder womöglich gibt es Freunde, die etwas vorbereitet haben, aber woher wissen die Nachbarn, die Leute im Kiez oder neugierige Bekannte, ob und wem "ein Kind geboren wurde"?

Warum hängen wir keine großen Schleifen an die Türen unserer Freunde, Verwandten, Nachbarn, auf denen Jeder lesen kann, dass - wie an der Türe in Siena, CATE und CICCHIO am 11. August stolze Eltern der kleinen ANNA wurden? Ich jedenfalls habe mich sofort für Cate und Cicchio gefreut. Diese positive Energie kam bestimmt durch die dicke Holztüre durch :-)
Ich glaube, da muss QueenMum in die Produktion gehen. Das Design darf ruhig etwas weniger klassisch sein, denke ich.....
Auf dass sich mehr Freude verbreitet, wenn irgendwo ein Menschlein geboren wird :-)))

Samstag, 1. August 2009

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück - Zwillinge

Die aufmerksamen Leserinnen werden dieses Zwillingspaar kennen. Es sind Maria und Theresia, die im Februar diesen Jahres geboren sind.
Zur Zeit betreue ich zwei Zwillings-Königinnen im Wochenbett. Wenn auf einmal zwei kleine Menschen in das Leben einer Frau / eines Paares treten, ist das genauso aufregend und neu wie bei einem Kind. Aber es ist auch alles doppelt anders und doppelt herausfordernd und es gibt deutlich mehr "praktische" Fragen: "Wie schaffen wir es, um 09:00 Uhr beim Kinderarzt zu sein? Soll ich vorher stillen, oder die Babys einfach in den Kinderwagen packen? Was ist, wenn dann in der Praxis beide gleichzeitig Hunger haben?" oder: "Wenn ich grade ein Baby stille und das andere weint und möchte getragen werden, darf ich es dann weinen lassen, bis das andere Baby satt ist?"
Da hilft es, wenn frau sich austauschen kann, mit anderen Zwillingsmüttern, die diese Themen aus eigener Erfahrung kennen. In den ersten Wochen brauchen Mütter und Babys aber unbedingt viel Ruhe und nur wohl dosierte Ausflüge. Wer noch nicht im Geburtsvorbereitungskurs oder gar auf dem Krankenhausflur Kontakte knüpfen konnte, hat die Möglichkeit sich in Foren Gleichgesinnte zu suchen und wenn die kleinen Schätze schlafen, sich im Internet auszutauschen.
Hier zwei -wie ich finde - gute Foren für Zwillings- und Mehrlingseltern:

www.mehr-als-eins.de
www.zwillingsforum.de

Einen ganz speziellen Gruß an alle Zwillings-Königinnen :-)

Dienstag, 14. Juli 2009

Natur pur

Heute haben wir im Garten Zucchini, Rote Beete und Kartoffeln geerntet! Alles in Bio-Qualität und selber aus Samen gezogen, bzw. aus treibenden Kartoffeln. Dazu noch ein paar Blüten Kapuzinerkresse, Borretsch und Dill - fertig ist das Stilleben :-) Aus der Roten Beete habe ich einen Salat gemacht und auch eine Kundin war der Meinung, dass das frisch geerntete Gemüse butterzart schmeckt.

Na und hier - wie versprochen - das sonnige Johanniskraut! Die gelben Blüten sehen aus wie kleine Sonnen und wenn man sie zwischen den Fingern zerdrückt, tritt roter Saft aus. Die Heilpflanze wirkt beruhigend bei Nervosität und stärkt die Nerven, außerdem lässt sie Wunden und Verbrennungen abheilen! Bei häufiger Anwendung muss man auf die Haut achten, denn da es den Körper sozusagen "durchlichtet", wird die Haut sensibel und kann bei Sonneneinwirkung allergisch reagieren.

Hier sieht man sehr schön, wie sich die Farbe beim Trocknen von Gelb zu Braunrot hin verändert.

Links die getrocknete Kamille, rechts das Johanniskraut vom letzten Jahr. Ich verwende die Kamille für Inhalation und Tee und das Johanniskraut zum Räuchern. Durch das Verräuchern lässt sich die emotionale Atmosphäre im Raum klären und reinigen.
Früher wurde das Johanniskraut auch für die Frau im Kindbett verräuchert (!) und auch die Säuglinge wurden damit zum Schutz abgeräuchert. (Aus: Marlies Bader, Räuchern mit heimischen Kräutern) Das kann ich mir gut vorstellen, denn Johanniskraut entwickelt beim Räuchern keinen starken Duft.

Für ein Körperöl nimmt man zwei Hände voll Knospen und Blüten, wäscht und zerstampft sie im Mörser ( dabei färbt der Brei sich rotbraun), füllt den Brei zusammen mit gutem Olivenöl in ein Schraubglas (1 Teil Kraut zu 3 Teilen Öl). Das Rotöl muss nun 4 Wochen in der Sonne stehen,dabei bekommt es eine leuchtend rote Farbe, danach wird es durch ein Tuch abgeseiht und in gut verschliessbaren Fläschchen dunkel aufbewahrt. Dieses Rotöl hilft bei Sonnenbrand, leichten Verbrennungen, Wunden, Lippenherpes, Gürtelrose.

Montag, 29. Juni 2009

Grüße aus Finnland

Diese süsse Maus heißt Mila und macht grade mit ihrer Mama Urlaub in Finnland bei Oma und Opa! Als sie Ende September 08 geboren wurde, startete sie in einen ziemlich dunklen Oktober und so blieb ihrer Mama Bea im Wochenbett gar nichts anderes übrig, als es sich zu Hause kuschelig zu machen und viel im Bett zu bleiben. Mila's Papa lebt in Finnland und daher war die "Königin" mit all den Aufgaben, Fragen, Nächten, all der Freude und den Unsicherheiten alleine. Das steckt keine Mutter locker weg, aber Bea hat das auch mit Hilfe eines gut organisierten Freundeskreises toll geschafft, sich und ihrer Tochter Zeit zu geben. Und wenn ich nun die Fotos von Mila anschaue, freue ich mich, ein offenes, fittes kleines Mädchen zu sehen, das seinem 3. Vornamen alle Ehre macht: Iloa. Das ist finnisch und heißt FREUDE!

Was ist das für ein tolles Klettergerät??? Und dieses Pünktchen-Oberteil... und vor allem dieser BLICK!!! "Guck mal, was ICH kann!!!"

Hey! Gleich zwei Milas :-) Toll, Bea!!! Vielen Dank für diese Fotos. (Bei der Gelegenheit möchte ich anmerken, dass hier in der TEATIME nicht von allen Kundinnen Fotos veröffentlicht werden.)
Herzliche Grüße nach Finnland und bis bald. Gibts schon Blaubeeren?
Nina

Freitag, 12. Juni 2009

Papa ist der Beste!

Es gibt Neues von der "kleinen Hexe" Mascha.
9 Wochen ist sie jetzt bereits jung und schaute mich mit dem für sie typischen wachen, aufmerksamen Blick an, als ich diese Woche bei ihr war. Cindy ging zur Rückbildungsgymnastik und Papa Ulf arbeitete zu Hause. Mascha war an diesem Morgen schon seit einiger Zeit bei der Forschungsarbeit und fand es viel toller, mit mir zu singen und zu lachen, als das für sie nötige Schlafprogramm hochzufahren.

Ich gab Mascha noch ein "Nachtisch-Fläschchen" Muttermilch - Mascha trank und schaute mich an, ich puckte sie - Mascha schaute mich an, ich wiegte sie und sang leise - Mascha schaute mich an, ich setzte mich hin - Mascha fand das nicht ok und quäkte, ich dachte "vielleicht schläft sie lieber in ihrem vertrauten Bett und braucht Ruhe?" und legte sie in ihre Wiege - Mascha war empört! Also, wieder auf den Arm- Mascha schrie ihren Unmut in die Welt! Das hörte auch Papa Ulf und wir waren uns einig, dass die süße Maus schlichtweg MÜDE war und nicht in den Schlaf fand.

Und was passierte, als die kleine Hexe Mascha bei ihrem Papa dem Zauberer auf dem Arm war? RUHE. SOFORT!

Na klar - der Zauberer beherrscht die Schlafhypnose-Technik nach Prof. Dr. U. Flüsterfluss. Und wie durch ein kleines Wunder wurde Mascha ganz entspannt...

... zentrierte sich, faltete die Händchen in ihrer Körpermitte, und schlummerte friedlich ein!
Ja - der Papa, der kanns richten (anklicken und den Ohrwurm nicht mehr loswerden :-) )und weiß was seine müde Tochter braucht. Weniger ist mehr, vor allem, wenn ein Baby müde ist. Manchmal aber weiß man nicht, was das Richtige in der jeweiligen Situation ist und dann entsteht Unsicherheit und das spürt das sensible Baby. Da kann es helfen, wenn der Partner in der Nähe ist oder eine andere Person, die Ruhe ausstrahlt, oder wenn man doch alleine ist, zu versuchen, innerlich ruhig zu werden. Leichter gesagt, als getan, ich weiß...

Mittwoch, 3. Juni 2009

Frühlingsstrauß für alle Königinnen

Heute habe ich bei meinem Spaziergang, grade noch rechtzeitig vor dem Verblühen, echte Kamille gesammelt und weil meine Lieblingsblumen, die Margheriten auf der Wiese standen, musste ich auch davon noch ein paar mitnehmen und noch ein bisschen Schafgarbe und schwubb - hatte ich den schönsten Frühlingsstrauß, den ich jetzt mit meinen Leserinnen teilen möchte.

Manche von Euch werden vielleicht keine Zeit haben, um irgendwo Blumen zu pflücken, oder der dicke Zwillingsbauch hindert euch am bücken :-), aber wenn ihr die Möglichkeit habt, dann geht raus an den Stadtrand oder in den Volkspark Prenzlauer Berg, da wachsen wilde Kräuter, wie die echte Kamille und am 24.6. ist Johanni, da blüht das echte Johanniskraut, über das ich noch berichten werde (kann man tolles Öl für die Körperpflege draus machen).

Das ist wilde Kamille. Sie wächst in Wiesen und an den Rändern der Felder. Sie wird ca. 20-30 cm hoch und man erkennt sie daran, dass sie duftet und wenn man die Blüte zerteilt, ist sie innen hohl. Heute dürfen sie noch in der Vase stehen, aber morgen werde ich alle Blüten abschneiden und trocknen und dann für Tees und Räucherungen, sowie Inhalationen verwenden.

Zum Abschluss noch ein gelassenes Lächeln meines Lieblingsbuddhas. Hat er nicht einen tollen Gesichtsausdruck? So heiter und ruhig...

In diesem Sinne, bleibt in eurer Mitte, findet zur Ruhe und genießt die Fülle des Frühlings.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Die Mütterpflegerin gratuliert Sanni zum 1. Mama-Geburtstag!

Am 12.5. hat Königin Sanni ihren ersten Mama-Geburtstag gefeiert!!! Mit Pauken und Trompeten, wie ich hoffe!!! Liebe Sanni, ich freue mich SEHR drauf, dich und "Knutschkugel" Finn im Juli (genauer Termin folgt noch) bei mir im Garten zu sehen!!!
Fühl dich herzlich von mir umarmt und sei stolz auf dich, denn du hast deinen Sohn durch sein erstes Lebensjahr begleitet!
Bis bald, gell?! Nina

Donnerstag, 30. April 2009

Mascha's Welt

Wie die Lippenbärin Devi spitzt Mascha ihre Lippen und wirkt dabei ganz versonnen...
Vor 23 Tagen ist sie auf die Welt gekommen und als ich sie das erste Mal gesehen habe, war sie 2 Tage alt und hatte bereits einen sehr intensiven Blickkontakt zu ihrer Mama Cindy. Die beiden verstehen sich wortlos. Mascha hat einen auffallend wachen und ruhigen Blick...

... und da soll es tatsächlich noch Menschen - ja sogar Ärzte! - geben, die behaupten, dass Neugeborene nichts sehen könnten und sowieso nicht viel wahrnehmen würden!!!!! Als ich mich heute mit Cindy darüber unterhielt, wie schnell Mascha trinkt, verdaut, einschläft, aufwacht, eben wie flott sie wächst und lernt und ich so im Redefluss war, drehte Mascha plötzlich ihr Köpfchen und schaute mich direkt an. Sie sah mir in meine Augen, als ob sie genau verstanden hätte, was ich sagte. Ja, mehr noch - als ob sie es viel besser wüsste :-) Das war ein ganz besonderer Augenblick, den ich mit Cindy erleben durfte.

Mehr als tausend Worte...
Tanzt schön in den Mai, ihr zwei "kleinen Hexen" :-)

Donnerstag, 23. April 2009

Mutter und Kind

Das ist Flusspferdkuh Kati mit ihrem Baby, also keine Kundschaft von QueenMum :-)
Die beiden sind im Berliner Zoo zu bestaunen, so wie viele andere Tierbabys auch...

... zum Beispiel auch die kleine Lippenbärin "Devi", hier mit ihrer Mama zu sehen. Dieses Knutschmündchen kennen viele Königinnen auch von ihren Babys, stimmts? (sehr gut im letzten TEATIME-Eintrag bei Ada zu sehen!)

Bei schönem Frühlingswetter gehe ich immer noch gerne mit meiner Tochter in den Zoo. Den kleinen Elefanten möchten wir unbedingt mal besuchen und wie immer werden wir um die Gehege der Raubkatzen einen großen Bogen machen, denn da blutet mir das Herz, wenn ich diese wunderbaren Geschöpfe im Käfig auf und ab laufen sehe...

Auf jeden Fall aber ist es im Frühling immer nett im Zoo, weil kleine Giraffen, Elefanten, Erdhörnchen, Bären, Flusspferde, und, und, und einfach süüüüüß sind :-))

Samstag, 18. April 2009

Ada: vom "Schmetterling" zur "kleinen Krabbe"

Hier kommt die "große" Ada!!! Ihre mecklenburgische Verwandtschaft nennt sie liebevoll "kleine Krabbe" und das finde ich so herrlich passend! Ich habe das Glück, Königin Manja und König Tom weit über das Frühwochenbett zu begleiten und staune jedes Mal, wenn ich sehe, wie Ada sich entwickelt.

Ada noch ein bisschen müde vom Vormittagsschläfchen...

... herzhaftes Gääääähhhnen,

.... Manja kann das auch ganz toll :-))

Und welchen Teil der Welt eroberst du heute, kleine Krabbe?

Eine leichte Geburt

Die stolze Königin Cindy mit ihrem ersten Kind, ihrer Tochter Mascha.
Die beiden haben die Geburtsarbeit als spitzen Team geleistet und nicht zuletzt dank Cindys Vertrauen in sich selbst, erblickte Mascha am 07. April 2009 um 23:42 Uhr das Licht der Welt... na eigentlich das Licht des Westend-Krankenhauses. Cindy hatte auf ärztlichen Rat im Krankenhaus entbunden, eine kleine Komplikation während der Schwangerschaft brachte ein wenig Unruhe, aber keine Sorgen und schlussendlich verlief die Geburt ja auch sehr sanft und spontan ohne Hilfe von außen!!! Großes Kompliment an die Königin und auch den König, der als wichtige seelische Stütze mit dabei war.

Mascha ist ein Baby, das viel trinkt, viel schläft und viel lächelt :-) Cindy genießt ihr Wochenbett, residiert im Schlafzimmer, durch das offene Fenster scheint die Frühlingssonne, auf der Kommode sammeln sich die vielen hübschen Geschenke, auf dem Nachtisch steht immer ein kleiner Snack und was zu trinken und zu lesen - aber meistens genießt sie es, gemeinsam mit Ulf ihre kleine süße Tochter zu bestaunen!
Herzlich willkommen, kleine Mascha!